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Blauregen Wisteria

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Wasserfallartige Blüten beranken den Garten

Blauregen (Wisteria), auch Glyzinien genannt, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die aus China stammende sinensis Glyzinie ist linkswindend. Die aus Japan stammende floribunda Glyzinie ist rechtswindend. Eine ideale Kletterpflanze, ziert Wände, Zäune und Pergolen. Blauregen mögen einen sonnigen Standort.

Wie schneide ich meinen Blauregen richtig?

Der Blauregen (Wisteria) kann hat mit seinem unbändigen Wuchs so manchen Hobbygärtner an seine Grenzen bringen. Damit Sie ein schönes Blütenbild erhalten ist ein zweimaliger Rückschnitt nötig. Blauregen oder Glyzinen (Wisteria) sind Klettersträucher aus der Familie der Schmetterlingsblütler. Sie tragen die für diese Familie typischen gefiederten Blätter und zeigen im Mai je nach Art und Sorte blaue, rosafarbene oder weiße Blütentrauben, die bis zu 50 Zentimeter lang sein können. Die Blütenknospen entwickeln sich an Kurztrieben am ausgereiften, alten Holz.

Achten Sie darauf einen sonnigen, geschützten Standort zu wählen. Stickstoffhaltige Böden führen zu verstärktem Wachstum, welches auf Kosten der Blütenbildung geht. Die Triebe sind stark und können so mache Regenrinne zusammendrücken oder verbiegen. Deshalb benötigen die Blauregen starke Mauern, Zäune, sehr stabile Pergolen oder massive Rosenbögen, an denen die Blütentrauben pittoresk herabhängen. Sie können den Blauregen an der Wand als Spalier oder als Hochstamm ziehen.

Erhaltungsschnitt für eine Blütenfülle:

Bei älteren pflanzen ist das Ziel des Erhaltungsschnitts. Dabei wird die Ausbreitung der Pflanze eingeschränkt und die Bildung möglichst vieler blühender Kurztriebe wird stimuliert. Dazu werden alle Kurztriebe in zwei Schritten eingekürzt. Schneiden Sie im Sommer, etwa zwei Monate nach der Blüte, alle Seitentriebe auf 30-50 Zentimeter zurück. Sollten daraus Neue Triebe entstehen, brechen Sie diese aus, bevor sie verholzen. Dadurch wird das Wachstum gebremst und die Bildung von Blütenknospen angeregt.

Im darauf folgenden Winter kürzen Sie die im Sommer bereits zurückgeschnittenen Kurztriebe bis auf zwei bis drei Knospen ein. Die Blütenknospen befinden sich an der Basis der Kurztriebe und lassen sich leicht von den Blattknospen unterscheiden, da sie nun größer und dicker sind als diese. Im Laufe der Jahre entwickeln sich so verdickte „Köpfe", an deren Kurztrieben sich die meisten Blütenknospen bilden. Lässt die Blütenfülle nach, so schneidet man nach und nach die ältesten Verzweigungen mit den „Köpfen" heraus und zieht Neue Kurztriebe heran, die wieder viele Neue Blüten produzieren.

Blauregen sind sehr langlebige Klettersträucher. Bei regelmäßigem Rückschnitt erübrigt sich ein Verjüngungsschnitt. Sollten Sie Ihren Blauregen über Jahre hinweg nicht geschnitten haben, dann können Sie zur Not rigoros bis auf einen Meter Höhe zurückschneiden und die Krone in den folgenden Jahren komplett Neu aufbauen. Anbefohlen wird auch jedes Jahr einen Haupttrieb herauszuschneiden und dafür einen Neuen Trieb an der Pergola o.ä. hochzubinden. So kommt es nicht zu einem Kahlschlag sondern zu einer sanften Verwandlung Ihres Blauregens in eine junge, dynamische Kletterpflanze mit vielen Blüten.

Erziehungsschnitt und Aufbautipps für junge Blauregen:

Bei veredeltem Blauregen müssen Sie darauf achten, dass Sie konsequent alle Triebe, die auf Bodenhöhe entstehen entfernen, es handelt es sich dabei wahrscheinlich um Wildtriebe.

Wollen Sie etwas beranken lassen dann ist es wichtig, dass Sie ein Gerüst aus wenigen Trieben aufzubauen, welches lebenslang erhalten bleibt und an dem sich die blütentragenden Kurztriebe bilden können. Bis das Gerüst aufgebaut ist dauert mindestens drei bis vier Jahre.

Die Pergola, oder den Rosenbogen beranken Sie, indem Sie die zwei bis drei kräftigsten Hauptäste an der Kletterhilfe festbinden. Die Seitentriebe winden Sie um die Kletterhilfe. Den Verlängerungstrieb kürzen Sie immer im Spätsommer oder Winter auf etwa einen Meter ein. Durch den dadurch entstehenden Saftstau wird die Pflanze zur Bildung von Seitentrieben angeregt, die wie beim Erhaltungsschnitt beschrieben zweimal im Jahr gekürzt werden.

Wandspalier beranken Sie, indem die Jungpflanze auf etwa 70-90 Zentimeter über einem kräftigen Auge abschneiden. Entfernen Sie alle Seitentriebe und befestigen Sie den gekürzten Leittrieb an einem Pfahl. Lassen Sie im Sommer nur zwei Seitentriebe stehen und leiten Sie diese in einem Winkel von 45 Grad am Spalier hoch. Kürzen Sie deren Seitentriebe wiederum auf etwa 10-15 Zentimeter ein. Schneiden Sie den Leittrieb im Winter des zweiten Jahres etwa 70-80 Zentimeter über der obersten Verzweigung ab, kürzen Sie die Seitentriebe um ein Drittel und binden Sie diese herab. Im Sommer des nächsten Jahres kürzen Sie den Leittrieb erneut und leiten nun das nächste Seitenastpaar schräg nach oben. Kürzen Sie wieder alle Verzweigungen der Seitenäste auf 15 Zentimeter ein und entfernen Sie die überflüssigen und unerwünschten Triebe an der Basis und am Haupttrieb. Folgen Sie diesen Schnittregeln so lange, bis die Pflanze genügend Seitenast-Paare besitzt, um das Spalier auszufüllen.

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